Texaner verprasst 1,6 Millionen Dollar Corona-Hilfsgelder

Viele Menschen kämpfen aktuell um ihre Existenz, wie die News Portal zeigen. Gerade in den USA hat es viele Menschen getroffen, die keinen Job mehr haben und auch die Hilfsgelder vorne und hinten nicht ausreichen. Das ist alles der Corona-Pandemie zu verschulden, denn jene fegt gerade wie ein tödlicher Hurrikan über die USA. Dennoch ist das für einen Mann aus Texas kein Grund, nicht seinen eigenen Profit aus der Sache zu schlagen. Er kaufte sich mit Corona-Hilfsgeldern nämlich einfach einmal einen Lamborghini.

Um Unternehmen und somit auch Mitarbeiter zu unterstützen, werden vom Staat aktuell Corona-Hilfsgelder veräußert. Jene sollen helfen, die Rechnungen der Angestellten weiterhin zu begleichen und die Zahl der Entlassungen so gering wie möglich zu halten. In den meisten Fällen kommt das Geld auch dort an, wo es wirklich gebraucht wird, doch nicht bei einem Mann aus Texas. Er hatte die findige Idee, Corona-Hilfsgelder für seine Angestellten zu beantragen, damit jene bezahlt werden können. Das Problem? Der Mann hatte keinerlei Angestellten. Stattdessen nahm er das Geld und verprasste es für einen neuen Luxusschlitten, Immobilien und eine teure Uhr. 

Sicherlich war das Glück für den Texaner für eine Weile auf seiner Seite, doch nun sollte es anders kommen. Dadurch, dass er die Corona-Hilfsgelder veruntreut hat, kommt nun eine Anzeige wegen Betrugs auf ihn zu. Und jene ist nicht gerade klein, denn insgesamt hat der 29-Jährige 1,6 Millionen Dollar verprasst. Deshalb wurde er auch am Dienstag festgenommen und verbringt seine Zeit nun erstmal in Untersuchungshaft statt in seinem neuen Lamborghini, das teilt das US-Justizministerium mit.

Nach Angaben des Justizministeriums sicherte sich der Texaner nicht nur einen, sondern zwei Unternehmenskredite des Corona-Hilfsprogramms. Er wollte angeblich seine Angestellten damit bezahlen, jedoch gab es überhaupt keine. Also nahm er die 1,6 Millionen Dollar, was etwa 1,35 Millionen Euro entspricht, an sich und kaufte sich einige schöne Sachen. Darunter den 200.000 Dollar teuren Lamborghini, aber auch Immobilien sowie eine Rolex-Uhr. Darüber hinaus gab er Tausende von Dollar in Strip-Clubs in Houston aus. Da es sich um eine solch hohe Summe handelt, wird das Strafmaß für den jungen Mann sicherlich nicht gerade gering ausfallen.

Dabei soll das Corona-Hilfsprogramm doch all die Menschen unterstützen, welche es aktuell nicht leicht haben. Der US-Kongress hat das Programm Ende März ins Leben gerufen, wobei gerade kleine Unternehmen davon profitieren sollen. Vorgesehen ist, dass die Kreditschuld erlassen wird, nutzen die Kreditnehmer das Geld beispielsweise für Personalkosten oder auch die Miete der Firma.